gerade aufgetaucht und neu zu sehen:

Film über die Playing Arts Ausstellung 2015 im workshop Hannover>>>

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10.7. 19h: Playing Kitchen als Finissage
mit Helmut Oesting+ Ch.  Riemer

Konzert für Stabmixer
- ein Mix aus pikanten Eissuppen-
Auftritt der Armen Ritter
-Pfannenkuchen mit Variationen von Salatkompott
Play the Retro
- Rückschau auf Playing Art Kitchen Projekte


Weitere Bilder>>>>


- 28.5. 19h Führung mit Christoph Riemer

- 12.6. 19h: Dialoge mit Eva-Maria Beller, Annegret Zander
             (beide Langzeit   Playing Artist’s
             und Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker (Uni Hamburg) +  Ch. Riemer

mehr zu ihnen>>>
26.-28.6. workshop: Playing Arts zum Kennenlernen mit Gabriele Undine Meyer

29.6.  19h Führung mit Christoph Riemer

10.7. 19h: Playing Kitchen als Finissage mit Helmut Oesting+ Ch.  Riemer

Die Ausstellung ist von Mo. Fr.  10-13 + Mo, Di, Do 16-18h geöffnet- oder nach Vereinbarung.


Über die Ausstellung wird fortlaufend berichtet :

Dialog Playing Arts am 12.Juni 2015
mit Eva-Maria Beller , Allensbach, Annegret Zander, Gelnhausen(bei "Langzeitplaying Artist's). sowie Prof.Dr. Benedikt Sturzenhecker, Uni Hamburg und Christoph Riemer Künster und Playing Arts Initiator
 

Wie kommt es, so lange (15-20 Jahre) der eigenen  Spielspur zu folgen ?

Anhand der ausgestellten Playing Arts-Vorhaben
Add (E-M. Beller) und Paradekissen (A. Zander)  stellten die beiden Langzeitplaying Artist‘ ihr Vorgehen vor seit Jahren immer wieder neu in neue Playing Arts Projekte einzusteigen und sich so ins Spiel zu bringen. B. Sturzenhecker nahm das auf und stellte es in theoretische Zusammenhänge, ergänzte seine Ausführungen mit eigenen Spielerfahrungen(das kleine Spiel – uns sei es nur ein Strich!)

Neben dem Vergnügen sich und anderes im Spiel immer wieder neu zu entdecken hat Spiel bei beiden einen Über-Lebens-Not-Wendigkeit, um nicht in den Gewohnheiten des Alltags zu versinken. Der entscheidende Schritt ist der erste- (Just do it)- und der jeweiligen Spur solange zu folgen, wie sie „heiß“ ist. Wichtig sind Verbündete, und Resonanzen von Anderen auf das Geschehen (wie das jährliche Netzwerktreffen-Playing Arts Symposion), sowie die eigenen Spielbewegungen in den Zusammenhang von Familie, Freunden, Nachbarn, Kollegen zu bringen.

Um diese Möglichkeiten von Playing Arts sichtbar zu machen, ist eine Ausstellung eine besonders gute Möglichkeit.

Cr.

. Ich war begeistert von der Intensität eures Playing Arts Willens und der daraus erfolgenden Projekte. Besonders gefallen hat mir die Klarheit der Schilderung eurer Erfahrungen. Ich höre immer mal wieder, es würde eine neue Playing Arts Theorie gefordert. Sie ist jedenfalls schon da, wie man an euren Berichten klar erkennen kann. Ihr könnt genau beschreiben was ihr getan habt, wie ihr euch als Spielende entwickelt habt und ihr bildet dafür ganz eigene Begriffe. Ich sage nur: "dilettantisch sein = genießen"

(Beller) und "lowlowlowlow-tech" (Zander). So wurde sehr klar, um was es geht, um was es gehen kann in Playing Arts.

Playing Arts bleibt ein Stachel des schmutzigen Heiligen gegen die Unterwerfung unter die profane Wirklichkeit von Arbeit und Leistung.

Benedikt

Wandelbar

Die Gestaltbarkeit der Welt. Im Spiel erlange ich die Erkenntnis ( erst hantieren, dann begreifen) dass man SpielRaum hat - immer. Die Dinge drehen und wenden..Positionswechsel, Vielfalt erlangen, mögliche Haltungen erfinden, erst überlegen, dann entscheiden welche Bedeutung man den Dingen geben möchte, welche Macht sie haben sollen - auch. Subjekt werden, selbsttätig. "Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit" Viktor Frankl. In diesem U-Turn, dem selbstinitiierten Wendepunkt, liegt das Energiepotential von Playing arts, das uns in der Ausstellung mit solch einer Strahlkraft umgeben hat. Die vitale und ungebremste Dynamik der Transformation im Spiel. Es ist wandelbar.

Meine Spielauffassung heute ist:
das Glück der Herausforderung einladen.

Eva-Maria

Narrative Theoriebildung: zwei Playing Artists erzählen, wie sie in den Alltag eine ästhetische und performative Ebene einziehen. „Wahrnehmende Gestaltung, gestaltende Wahrnehmung = Ästhetik“ (Sturzenhecker): Performatives Fensterputzen mit Gips im Wischwasser (Beller), nutzloses Schrubben einer alten Treppe (Zander) münden in Ausstellung von Alltagsabdrücken oder ein Video in Lowlowlowlow-Tech Machart. Beller macht Dilettantismus zur Handlungsmaxime (von lat. delectare, sich erfreuen, genießen) und schlägt ein Seminar vor: „Dilettantismus für Anfänger“. Ein Weg über viele Jahre, weg von den Ansprüchen, hin zu einem vergnügten und zutiefst ernsthaften Erspielen der Alltags-Welt.

Der Abend war zutiefst vergnüglich, der „Beifang“ (Beller) erheblich.
Annegret


Hier finden Sie Portraits der Ausstellenden Playing Artist's>>>

 






Einladung als PDF>>>

Text als PDF>>>

   


 

Ausstellungseröffnung am Freitag, 24.April stattgefunden
im workshop hannover

Bilder von der Eröffnung>>>

Es kamen an die Hundert.Playing artist', Verbündete und Gäste -
Silke Boerma vom workshop hannover und Christoph Riemer
sprachen zur Eröffnung - 
Es gab Aktionen zur Beteiligung, sowie Essen von Helmut Oesting und Jao.

 


 

Das Spiel der Kunst und
die Kunst des Spiels

Ausstellung von Playing Arts Projekten

vom 24.4.-17.7.2015 im workshop hannover ev.

Kuratiert von Burkhard Scheller/Hannover.

Mehr zur Person>>>