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Was sind Prinzipien/Haltungen von Playing Arts?

  • Spielen, nicht funktional produzieren
  • Verzweckungsfreiheit
  • Zutrauen in individuelle Gestaltungskraft
  • Unterstützung und Resonanz
  • Ästhetische Reflexion
  • Prozess und Produkt
  • Form statt Funktion
  • Irritation als Vergnügen
  • Forschen und Kochen, Labor und Küche
  • Verflüssigen und verfestigen
  • Assoziation der/des Differenten
  • Fragen und Sagen
  • Un-Sinn
  • Was dran ist, ist dran!
  • Selber machen, selber verantworten
  • Sich irritieren, nicht andere

No-No´s: keine Deutung, keine Bewertung, keine Therapie, keine Zensur,

kein Ende, kein Zwang, keine Vorgaben, keine Anleitung

In Playing Arts Prozessen spielt die nicht deutende (Selbst-) Wahrnehmung eine zentrale Rolle. Eine Aktion ist genau diese Aktion. Sie wird als Phänomen wahrgenommen und beschrieben, Beobachter können ihre persönlichen Resonanzen mitteilen, also etwas über sich selbst äussern, aber nicht die Aktion des anderen kommentierend analysieren. Die Aktion wird nicht psychologisiert, interpretiert, analysiert, weil darin bereits Wertungen stecken,  die in der Regel Entwertungen beinhalten. Erst wenn eine nicht interpretierende Atmosphäre entstanden ist, die das Ernst nimmt, was den Beteiligten wichtig ist, trauen sie sich schöpferisch spielend zu experimentieren. Es entstehen ungewohnte, unübliche Handlungen und Versuche, die genau das sein dürfen was sie sind – nicht mehr und nicht weniger. Selbstbestimmt entscheiden die handelnden, was in ihrer Spiel-, Bildungs- und Lebensbewegung für sie dran und richtig ist. Dies ist auch die Haltung von bildungsorientierter Jugendarbeit die Erfahrungen von Selbstbestimmung möglich machen will

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