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Ist Playing Arts ein Insiderclub?

Ja und Nein, zuerst die Jas:

 

  • ja, weil man ohne sich hinein (inside) zu begeben, also sich der Erfahrung von Playing Arts auszusetzen, kann man nicht wissen, wie kreative selbstbestimmte Gestaltung „geht“ und sich „anfühlt“;
  • ja, weil es Leute gibt, die schon viele Jahre „mitspielen“;
  • ja, weil Playing Arts vorschlägt, nicht alleine zu spielen, sondern sich in Kontakt mit anderen zu setzten;
  • ja, weil es Playing Arts nicht an jeder Ecke gibt;
  • ja, weil es (meistens) nicht umsonst ist. Playing Arts Workshops, die z.B. in einer Bildungsstätte stattfinden, kosten Unterkunft, Raummiete, Verpflegung und Honorare für die Mentoren. Die Kosten sind ähnlich wie bei Veranstaltungen der Erwachsenbildung;
  • ja, weil „Playing Arts“ ein geschützter Begriff ist. Das soll verhindern, dass sich Leute, die sich nicht an den Prinzipien von Playing Arts orientieren und am Playing Arts Netzwerk beteiligen mit dem Titel schmücken. Ein Playing Arts Prinzip ist, das man einbringen kann, was man will, aber man soll es im sozialen Zusammenhang der Beteiligten vertreten und diskutieren;
  • ja, weil sich die Beteiligten sich selber zertifizieren (siehe genauer unter der Frage „Was ist Selbstzertifizierung“?). Jede/r kann sich an den Playing Arts Orientierungen ausrichten, wie sie/er es will. Um sich aber „Playing Artist“ nennen zu können, wird verlangt, seine Projekte anderen zu zeigen (wie „groß“ oder „klein“ sie immer sein mögen) und zu diskutieren. Deshalb zertifizieren sich die Beteiligten einmal im Jahr selber und verleihen sich selber den „Titel“ Playing Artist. Das tun sie in Bezug auf Kriterien, die jede Person ganz individuell für sich selber bestimmt, sie aber den anderen Beteiligten vorstellt und bespricht. Im Extremfall wäre denkbar, sich zu zertifizieren mit einer extremen Kritik an der Playing Arts Haltung, die allerdings in den gemeinsamen Austausch eingebracht würde. Und: man kann auch Playing Arts praktizieren, ohne sich zu zertifizieren.
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Ist Playing Arts ein Insiderclub?

Und hier die Neins:

 

  • nein, weil jede/r der sich diese Erfahrungen ästhetischer Gestaltung in Kontakt mit anderen verschaffen will, willkommen ist;
  • nein, weil es keine Ausgrenzungskriterien gibt,  wie: Vorerfahrung, Alter, Beruf, Ausbildungen,...o.ä.,
  • nein, weil sehr verschiedene Menschen Playing Arts auf sehr verschieden Weise für sich realisieren und sich doch in einen Zusammenhang stellen;
  • nein, weil Playing Arts ein loses soziales Netzwerk ist, das die Beteiligten nach ihren Wünschen knüpfen (und es zu u.U. auch wieder verlassen bzw. ignorieren);
  • nein, weil man selbst bestimmt, ob und wie man mitmacht;
  • nein, weil keine/r vorschreibt, was man unter Playing Arts verstehen muss und was man tun muss;
  • nein, weil auch mit Website, Büchern, und dieser FAQ-Liste immer wieder versucht wird, möglichst verständlich und offen zu machen, was unter Playing Arts verstanden wird, es also kein Geheimwissen gibt;
  • nein, weil Playing Arts trotz geschützten Titels Prinzipien vertritt die nicht exklusiv sind, sondern Playing Arts mit vielen anderen Ansätzen von ästhetischer Bildung, Lebenskunst, Spieltheorien, etc. teilt.
  • nein, weil es so teuer auch wieder nicht ist, z.B. an Playing Arts Seminaren o.ä. teilzunehmen (und man selbstorganisiert auch ganz ohne Gebühren so handeln kann);
  • nein, weil man mit seiner ureigenen Version von Playing Arts zertifizieren kann, wenn man denn an der Selbstzertifizierung teilnimmt,
  • nein, weil man auch ohne Selbstzertifizierung Playing Arts praktizieren kann.