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Ist das nicht nur ein neuer Begriff, für etwas, das es schon gibt?

Ja, das könnte man sagen. Playing Arts ist ein Name (siehe Frage zum Namen) für eine Kombinationen von Haltungen und Prinzipien, die es schon gibt (z.B. in anderen Vorschlägen zur ästhetisch-kulturellen Bildung, zur Lebenskunst, zu Spiel und Spieltheorie, in Positionen zeitgenössischer Kunst mit sozialenm Bezug,...). Auch die Kombination solcher Elemente in Playing Arts ist keine spezifische Geheimformel, nach deren Mischung nur so und nicht anders Playing Arts entstehen könnte. Playing Arts verwendet diesen Namen für die eigene Praxis, um einerseits seine Radikalität (sein an die Wurzel gehen) zu bezeichnen: PA macht ernst mit der in so vielen Theorien/Konzepten ästhetischer (Jugend-) Kulturarbeit und Bildung propagierten Orientierung an der schöpferischen Potentialen und der gestalterischen Selbstentfaltung der Subjekte, die dann doch häufig in Anleitung, Curriculum oder Pädagogisierung enden. Zum anderen bezeichnet Playing Arts das soziale Netzwerk von Menschen, die sich ästhetische Gestaltungsprojekte (wie „klein“ auch immer) umsetzen und dabei (in selbstgewählter Weise und Intensität), miteinander in Kontakt treten.

Playing Arts bezeichnet auch die Weise ästhetischer Bildung, die um Christoph Riemer am Burkhardhaus Gelnhausen entstanden ist und sich selber weiterentwickelt.

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