Onlineatelier

Title : playing kitchen "Wie schmeckt dein Herbst?"
Date: 27.11.2016

   

lautete die Einladung.

Die Gästinnen brachten Zutaten & kulturelle Impulse für ihren
Herbstgeschmack mit, was zu einer orangenen Vielfalt an Kürbisvariationen

und Herstlichem von Domin, Kästner, Rilke, Hesse, Marie Boine, Mozart,
The Angelcy, secret garden, Nezaket Ekici, Butterbrottütensternen & Co führte.

 

 

   
      

 

 

 

 

   

   

 

 

 

                                   

                                                                       

   

Hinzu kam (inspiriert von Yoko Onos "Acorn") je eine Aufgabe, die auf kleine Pappteller geschrieben einer anderen in die Schürze gesteckt wurde und im Laufe des Abends erfüllt werden sollte. So überraschte uns Rotraud, als sie zwischen den Gängen vehement einen Schnaps für alle forderte ("Gestalte eine Pause zwischen den Gängen verdauungsfördernd") und Karin plötzlich die Memobordklammern im Haar hatte ("Mach dir eine Hochsteckfrisur")!

"Erzähle etwas von deinem ersten Haustier"'
"Schließ für 2 Minuten die Augen und notiere Worte und Sätze die du hörst"
"Bitte sage ein Herbstgedicht auf"
"Besorge dir ein Ei und gib es einer Frau während einer Konversation"
"Führe einen kleinen Tanz auf"
"Erzähle etwas, das für dich märchenhaft ist"

"Lasse jemanden hochleben"
...
 

 

 

 

 

   
     

   

   
      
   
 
   
   

Resonanzgedicht zum Abschied

Lachen
gelungen
Eisprung
fraulichlecker
kugelrundgesättigt
erntevoll
kürbisvielfaltunendlichvariantenreich
Vielfalt
Villa Kunterbunt

 

 
     
   
                       

 


Title : mein vater #4
Date: 02.05.2017

ungefähr 1963

  am 17. Juli 2016
     

 


Title : Playing Arts Manifest
Date: 02.06.2016

Title : mein vater #3
Date: 23.05.2016

Title : mein vater #2
Date: 30.12.2015
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


Title : mein vater #1
Date: 08.06.2015
 
 
 
 
 
Playing Arts Seminar "Gender" an der FH Kiel
Herzlichen Dank an Gabriele Undine Meyer und Anna Isenmann

 


Title : Ich vermisse Guenther
Date: 01.05.2015
Performance über ein Theaterstück
von 17 Kindern über Günther, das Vermissen, Ananas & Co
beim Playing Arts Atelier »Außenvor von Mittendrin« am 1. Mai 2015 in Gelnhausen

»Jemanden zu vermissen ist blöd.... und toll!«

 

 


Title : Eigentlich wollte ich Hebamme werden ...
Date: 24.01.2015

short lecture performance
»Playing Arts als Geburtshilfe für die kreative Spur bei anderen«
zum Studientag Spiel am 24. Januar 2015 in Marburg

ganze short lecture hier:  http://youtu.be/jc7By5bs2P4

(Foto: Maximilian Bode)

»Die Rolle der Hebamme in der frühen Eröffnungsphase.

Miß den Blutdruck, den Puls. (...) Ertaste die Lage des Babys und hör die Herztöne ab. Mach das alles in den Wehenpausen, um die Frau nicht zu stören. (...). Manche Frauen reagieren sehr intensiv auf die ersten Wehen und machen dann den Eindruck, als wären sie schon weiter als sie sind. Verschaff dir im Zweifelsfall Gewissheit. (...) [Du] solltest (..) so sanft und unauffällig wie möglich sein und dabei möglichst schnell möglichst viele Informationen bekommen. (...) Beginne mit deiner Untersuchung, sobald (...) du die Zustimmung der Frau hast. (...) Wie du deine Ergebnisse interpretierst, hängt vom Geburtsverlauf und den Reaktionen der Frau ab. Wenn sie (...) sich überfordert fühlt, braucht sie vielleicht einen Umgebungswechsel und neue Impulse, damit die Geburt in Gang kommt. (...) Es kommt auf jeden Fall zu einem Umschwung, zum Aufgeben von Vorstellungen darüber, wie es eigentlich hätte sein sollen. (...) Zeig der Frau, wie sie sich überlassen kann. (...) Unterstütze sie dabei. (...) Berührung ist sehr wichtig. (...) Haltungswechsel (...).Stör sie jedoch nicht mehr, sobald du sicher bist, daß sie (..) eingestimmt [ist]. Der Vorteil besteht darin, dass die Intimität, die so gefördert wird, ihr Geburtserlebnis intensiviert und deine Aufgabe im ganzen erleichtert.«

(Quelle: Hebammenhandbuch. Ganzheitliche Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung, Elisabeth Davis, München 1992, S. 92ff.)


 


Title : Worthülsen
Date: 26.08.2014

Worthülsen

40 Zitate aus
20 Jahren Tagebücher
40 Strohhalme
40 Rouladennadeln
40 Bindfäden

Tonaufnahme der 40 Worthülsen,
vorgelesen in der zufälligen Reihenfolge, wie sie am Fenster hängen.

 

 

   

Tagebücher, meine jahrzehntelang mitgeschleppten Erinnerungen. In regelmäßigen Abständen plante ich, sie rituell zu verbrennen. Oder sie einem Freund zur Aufbewahrung zu geben, um sie dann zu vergessen. Oder sie einfach wegzuwerfen... Statt dessen sind sie immer wieder mit mir umgezogen. Ich habe sie von außen weiß lackiert, in der Hoffnung es würde etwas verändern, doch es blieb mein Meter vergangenes Leben. Zu meinem 40. Geburtstag habe ich meine vergangenen 20 Jahre quergelesen, Satzfetzen herausgerissen und als 40 Worthülsen an mein Fenster gehängt, wo sie im Wind wehen und von den Katern bespielt werden. Luftig, leicht, befreit. Der Rest konnte mühelos in den Restmüll. Schwere los.


       

Title : A 40 (Dazwischen 2014)
Date: 04.01.2014

A40 oder "Martina in progress" oder "40 Jahre Dazwischen" oder ... - Eine Ausstellung

Zu meinem 40. Geburtstag habe ich inne gehalten für einen Zwischenblick. 40 Jahre Leben und Spielen in

5 Videoinstallationen
3 Audiostationen
11 Leuchtmitteln
alles an 2 Steckdosen hängend
auf rund 10qm.

In 13 Stunden zuzüglich Vorvernissage haben 25 Menschen Anteil genommen mit Begegnung, Berührung, Bewegung
und mich zu meinem 40. Geburtstag reich beschenkt.

Eine Auswahl an Resonanzen & Blitzlichtern meiner Ausstellungsgäste:

        

         

                                       
           

     

Herzensdank an alle, die ihr leibhaftig und in Gedanken anwesend wart - Ihr habt mich wahrlich reich beschenkt! Dank an Christoph Riemer und die Playing Arts LZP-Gruppe, die mich auf die Idee der A40 gebracht haben. Dank an Gabriele Undine Meyer für die Zuverfügungstellung des Performancefilmes vom 3. Langzeitmodul und an das Theater im Werftpark für die Ausleihe von Exponaten. Dank an die Sperrmüllrausteller für die wunderbaren Schubladen, die zu Austellungsvitrinen wurden. Und besonderer Dank an Claudia, meine Kuratorin und Liebste, für Zutrauen, Zuspruch, Zuhören und Zigfachegeduld. Freue mich auf Begegnungen!

                         

 

 

            

 


Title : Zwischenswitchen - Taeglich etwas Nutzloses tun
Date: 30.08.2013

Täglich etwas Nutzloses tun

Ein Playing Arts Projekt inspiriert von Natalie Knapp

In ihrem Buch „Kompass neues Denken“ (Reinbeck 2013) spricht Natalie Knapp die Einladung aus, „täglich Dinge zu tun, die keinen unmittelbaren Nutzen haben.“ (S. 69).

Diese Einladung habe ich angenommen und es mir zur Regel gemacht, meine „nutzlosen“ (Aus)Zeiten mit je einem Film zu dokumentieren. Unter dem Motto „Dem Alltag einfach mal da zwischenswitchen“, einen Moment aussteigen aus der Routine, dem Trott, dem Gewohnten. Raum schaffen für eine Lücke im Dasein und Sosein, zwischen dem was Muss und Müsste, was man so tut und sich gehört. Ein kreatives Knoppers als Erstaunen oder kurzweilige Langeweile oder Aufatmen, um dann Weiterzuatmen.

Ab dem Moment, wo mein Dazwischenswitchen selbst zum Alltag wurde, war das Projekt für mich beendet, denn „sobald es zur Routine geworden ist, jeden Tag etwas Nutzloses zu tun, brauchen Sie sich darüber keine weiteren Gedanken mehr zu machen.“ (ebd. S.70).

Eine Auswahl aus 39 Filmen:

einen Parkplatz belegen

Einem Kater „Sag Russland“ ins Ohr flüstern

gewidmet Fritt, Raija und Dmitri Prigov

unter dem Schreibtisch eine Höhle bauen
Pusteblume vorm Wind beschützen
Zahnpastaspritzer zu Sternenbildern verbinden

sich gemeinsam ablegen

gewidmet den Clownetten

mit dem Glück nicken

 

 


Title : Dazwischen 2013
Date: 11.05.2013

Zwischen Auf und Zu

Zwischen Aufgewacht und Geduscht

Zwischen Dunkel und Hell

 


Title : Meine Mutter (Dazwischen 2008)
Date: 15.05.2008

 

für Renate Faltin *1946  †1998

 


Title : Glanzlichter (Dazwischen 2006)
Date: 25.05.2006